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aspekte Literaturpreis

Das ZDF-Kulturmagazin aspekte vergibt einen Literaturpreis. Dieser Preis versteht sich als Förderpreis für literarische Debütanten und wird jeweils im Oktober eines Jahres in Form eines finanziellen Zuschusses von maximal 7500 Euro zu einem Arbeitsstipendium vergeben.

Ingeborg-Bachmann-Preis

Der Ingeborg-Bachmann-Preis wurde 1976 von der Stadt Klagenfurt gestiftet und wird seit 1977 jährlich in einer mehrtägigen Live-Veranstaltung durchgeführt. Er gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen des deutschsprachigen Raums.

In einem dreitägigen Lese-Marathon, in dem 18 vorausgewählte Bewerber/innen nacheinander antreten, um das Saalpublikum sowie insbesondere die neunköpfige Fach-Jury in Klagenfurt von der Qualität ihrer Texte zu überzeugen, werden jährlich die Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Preises und anderer, im Rahmen der Veranstaltung Tage der deutschsprachigen Literatur vergebener Preise, ermittelt. Im Jahr 2008 wurde die Jury auf sieben Mitglieder verkleinert und damit auch das Teilnehmerfeld auf vierzehn Autorinnen und Autoren reduziert. Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist seit 2006 mit 25.000 Euro dotiert.

Joseph-Breitbach-Literaturpreis

Der von der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur seit 1998 jährlich verliehene Literaturpreis geht auf eine testamentarische Verfügung des Schriftstellers Joseph Breitbach (1903-1980) zurück. Der Dramatiker und Erzähler setzte sich in seinem Werk besonders für die deutsch-französische Verständigung ein. Seine bekanntesten Werke sind der Roman "Bericht über Bruno" (1962) und die Komödie "Das Jubiläum" (1960). Mit 120.000 Euro ist der Joseph-Breitbach-Preis die höchst dotierte Literaturauszeichnung Deutschlands. Bisher wurde das Preisgeld jeweils unter drei Autorinnen und Autoren aufgeteilt. Erst im Jahr 2004 ging die Ehrung an nur einen Schriftsteller (hier dotiert mit 50.000 Euro). Im Jahr 2003 fand die Preisverleihung erstmals in Koblenz, der Geburtsstadt Breitbachs, statt - am 20. September im Stadttheater Koblenz. Anlass war der 100. Geburtstag Breitbachs.

Deutscher Buchpreis

Der Deutsche Buchpreis zeichnet seit 2005 jährlich den "besten Roman deutscher Sprache" aus. Gestiftet wird er vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, unterstützt von den Partnern Dr. Florian und Gabriele Langenscheidt, Spiegel-Verlag, Frankfurter Buchmesse und der Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle kooperiert seit 2006 mit dem Börsenverein, um "deutschsprachige Literatur auch im Ausland bekannter" zu machen.

Deutsche Hörbuchpreis

Der Deutsche Hörbuchpreis - ausgezeichnet werden die besten Hörbuchproduktionen des Vorjahres in sieben Kategorien.

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist ein bedeutender internationaler Friedenspreis. Die Auszeichnung wird jährlich, anlässlich der Frankfurter Buchmesse, in der Paulskirche (Frankfurt am Main) an Persönlichkeiten verliehen, „die sich durch literarische, wissenschaftliche und künstlerische Tätigkeit zur Verwirklichung des Friedensgedanken in hervorgehobenem Maße verdient gemacht haben.“

Der Friedenspreis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben und ist mit einem Preisgeld von derzeit 25.000 Euro dotiert. Die Ehrung findet im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt.

Georg-Büchner-Preis

Der mit etwa 30.000 Euro dotierte Georg-Büchner-Preis ist der wohl anerkannteste Literaturpreis in Deutschland. Von 1923 bis 1950 (mit einer längeren Unterbrechung von 1933-1944) wurde er "an bildende Künstler, an Dichter, an Künstler, an hervorragende ausübende Künstler, Schauspieler und Sänger" verliehen. Im Jahr 1951 wurde er in einen reinen Literaturpreis umgewandelt. Beteiligt sind neben dem Hessischen Kultusministerium und dem Magistrat der Stadt Darmstadt insbesondere die in Darmstadt ansässige, 1949 gegründete Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.

Koblenzer Literaturpreis

Das ZDF-Kulturmagazin aspekte vergibt einen Literaturpreis. Dieser Preis versteht sich als Förderpreis für literarische Debütanten und wird jeweils im Oktober eines Jahres in Form eines finanziellen Zuschusses von maximal 7500 Euro zu einem Arbeitsstipendium vergeben.

Preis der Leipziger Buchmesse

Seit dem Jahr 2005 wird jeweils am ersten Buchmessetag in der Glashalle - mitten im Messetrubel - der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. Die Auszeichnung, welche mit insgesamt 45.000 Euro dotiert ist, wird von einer siebenköpfigen Jury zu gleichen Teilen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Essayistik sowie Übersetzung verliehen. Anspruch der Jury ist es, herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen zu ehren, womit der Preis unmittelbar an das Konzept der Leipziger Buchmesse als Forum für Autoren und Literaturvermittlung anschließt. Unterstützt wird der "Preis der Leipziger Buchmesse" durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB).

Deutsche Jugendliteraturpreis

Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird als einziger Staatspreis für Literatur seit 1956 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet und jährlich verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur. Preisstifterin Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wird die Sieger am Freitag, dem 12. Oktober 2007 auf der Frankfurter Buchmesse bekannt geben und die Preise verleihen.

Nobelpreis für Literatur

Der Nobelpreis für Literatur wird jedes Jahr am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, verliehen, und das seit 1901.
Der Literatur-Nobelpreis wird verliehen für hervorragende literarische Leistungen.

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