Rezension von Claudia Lehnet
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend! Anfangs ab und zu ein wenig langatmig, da es sich um vorwiegend kurze Kapitel handelt und die aufgebaute Spannung mit Kapitelende abrupt abbricht. Jedes Kapitel stellt rotierend eine andere Person, deren teils kritische Lebensanalyse und Gedankenwelt vor. Erst nach und nach werden die Beziehungen der einzelnen Personen zueinander deutlich und die Vergangenheit mit der Gegenwart verbunden. Wie bei einem Puzzle, bei dem sich nach und nach die Teile ineinanderfügen, verbindet sich die Suche nach der Herkunft und Identität eines Kindes der Siebziger Jahre u.a. mit dem Leben des Privatdetektivs Jackson, der auf sehr unkonventionelle Weise auf den Hund kommt, der Sicherheitsdienstmitarbeiterin Tilly, die ihr Gedächtnis an die Leere verliert, der pensionierten Polizistin Tracy, deren spontane Entscheidung ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt und einer Jugendamtsleiterin, die ein seit Jahren ad acta gelegtes Geheimnis einholt.






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