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Literaturpreise

Deutscher Buchpreis

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen "Roman des Jahres" aus. Ziel des Preises ist es, über Ländergrenzen hinaus Aufmerksamkeit zu schaffen für deutschsprachige Autoren, das Lesen und das Leitmedium Buch. Verlage können sich mit ihren Titeln direkt um die Auszeichnung bewerben. Der Deutsche Buchpreis steht für eine garantiert unabhängige und kompetente Preisträgerermittlung: Die sieben Juroren prüfen alle eingereichten und den Teilnahmekriterien entsprechenden Bücher.

Deutscher Selfpublishing-Preis

Der Deutsche Selfpublishing-Preis zeichnet herausragende Bücher von Selfpublishing-Autoren aus. Der Preis wird 2017 erstmalig vergeben. Der Gewinner erhält 10.000 Euro – zudem ist der Preis mit Medialeistungen im Wert von 80.000 Euro dotiert.

Zwei Veranstalter stehen hinter dem neuen Preis: die MVB – Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und der Selfpublisher-Verband e.V.

Ziel des Preises ist es, der Qualität und Vielfalt im Selfpublishing ein Forum zu geben. Wir verstehen uns als Mittler zwischen engagierten Autoren, Buchhandlungen und Lesern. Die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse statt.

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist ein bedeutender internationaler Friedenspreis. Die Auszeichnung wird jährlich, anlässlich der Frankfurter Buchmesse, in der Paulskirche (Frankfurt am Main) an Persönlichkeiten verliehen, „die sich durch literarische, wissenschaftliche und künstlerische Tätigkeit zur Verwirklichung des Friedensgedanken in hervorgehobenem Maße verdient gemacht haben.“

Der Friedenspreis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben und ist mit einem Preisgeld von derzeit 25.000 Euro dotiert. Die Ehrung findet im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt.

Georg-Büchner-Preis

Der mit etwa 30.000 Euro dotierte Georg-Büchner-Preis ist der wohl anerkannteste Literaturpreis in Deutschland. Von 1923 bis 1950 (mit einer längeren Unterbrechung von 1933-1944) wurde er "an bildende Künstler, an Dichter, an Künstler, an hervorragende ausübende Künstler, Schauspieler und Sänger" verliehen. Im Jahr 1951 wurde er in einen reinen Literaturpreis umgewandelt. Beteiligt sind neben dem Hessischen Kultusministerium und dem Magistrat der Stadt Darmstadt insbesondere die in Darmstadt ansässige, 1949 gegründete Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.

Joseph-Breitbach-Literaturpreis

Der von der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur seit 1998 jährlich verliehene Literaturpreis geht auf eine testamentarische Verfügung des Schriftstellers Joseph Breitbach (1903-1980) zurück. Der Dramatiker und Erzähler setzte sich in seinem Werk besonders für die deutsch-französische Verständigung ein. Seine bekanntesten Werke sind der Roman "Bericht über Bruno" (1962) und die Komödie "Das Jubiläum" (1960). Mit 120.000 Euro ist der Joseph-Breitbach-Preis die höchst dotierte Literaturauszeichnung Deutschlands. Bisher wurde das Preisgeld jeweils unter drei Autorinnen und Autoren aufgeteilt. Erst im Jahr 2004 ging die Ehrung an nur einen Schriftsteller (hier dotiert mit 50.000 Euro). Im Jahr 2003 fand die Preisverleihung erstmals in Koblenz, der Geburtsstadt Breitbachs, statt - am 20. September im Stadttheater Koblenz. Anlass war der 100. Geburtstag Breitbachs.

Preis der Leipziger Buchmesse

Seit dem Jahr 2005 wird jeweils am ersten Buchmessetag in der Glashalle - mitten im Messetrubel - der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. Die Auszeichnung, welche mit insgesamt 45.000 Euro dotiert ist, wird von einer siebenköpfigen Jury zu gleichen Teilen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Essayistik sowie Übersetzung verliehen. Anspruch der Jury ist es, herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen zu ehren, womit der Preis unmittelbar an das Konzept der Leipziger Buchmesse als Forum für Autoren und Literaturvermittlung anschließt. Unterstützt wird der "Preis der Leipziger Buchmesse" durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB).

Nobelpreis für Literatur

Der Nobelpreis für Literatur wird jedes Jahr am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, verliehen, und das seit 1901.
Der Literatur-Nobelpreis wird verliehen für hervorragende literarische Leistungen.