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Man hätte es von allen Dächern rufen sollen

Briefwechsel 1940-1968
HardcoverGebunden
640 Seiten
Deutsch
Dieser Briefwechsel, ergänzt mit unveröffentlichten Tagebucheinträgen, erlaubt zum ersten Mal einen Einblick in die politischen Aktivitäten von Jean Schlumberger und Joseph Breitbach. Unmittelbar nach 1945 nutzten sie ihre persönlichen Kontakte zur französischen Regierung, setzten sich für deutsche Kriegsgefangene und das besetzte Rheinland ein. Wilhelm Hausenstein, erster Botschafter der BRD in Paris und deutsche Politiker baten um Vermittlungen....
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Produkt

KlappentextDieser Briefwechsel, ergänzt mit unveröffentlichten Tagebucheinträgen, erlaubt zum ersten Mal einen Einblick in die politischen Aktivitäten von Jean Schlumberger und Joseph Breitbach. Unmittelbar nach 1945 nutzten sie ihre persönlichen Kontakte zur französischen Regierung, setzten sich für deutsche Kriegsgefangene und das besetzte Rheinland ein. Wilhelm Hausenstein, erster Botschafter der BRD in Paris und deutsche Politiker baten um Vermittlungen. Hauptthemen sind Diskussionen im Figaro und mit dem Quai d'Orsay wegen der Frage, wie Deutschland zu behandeln sei, die 1954 gescheiterte Europäische Verteidigungsgemeinschaft, die Saar-Frage, aber auch die persönliche Freundschaft der beiden Schriftsteller, Fragen zur Identität des zwischen zwei Kulturen zerrissenen Breitbach, die Arbeit an den eigenen literarischen Werken und die Problematik der Zweisprachigkeit. Außerdem finden sich in den Briefen viele Details zu Breitbachs Biografie, die für Erstaunen sorgen werden.
Details
ISBN/EAN/Artikel978-3-95757-446-6
ProduktartHardcover
EinbandartGebunden
Jahr2018
Erschienen am28.03.2018
Seiten640 Seiten
SpracheDeutsch

Autor

Breitbach, Joseph; Schlumberger, Jean; Herausgegeben von Mettmann, Wolfgang; Plettenberg, Alexandra; Mettmann, Wolfgang
Joseph Breitenbach, 1903 in Koblenz-Ehrenbreitstein geboren, war ein deutsch-französischer Schriftsteller und Publizist. Er engagierte sich als Berater und Publizist für bessere politische und kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Über Jean Schlumberger bekam er ab Mitte der 1930er Jahre direkten Zugang zu den einflussreichsten Persönlichkeiten in der französischen Regierung, nach dem Krieg unterhielt er intensive Kontakte nach Deutschland. Sein literarisches Werk umfasst Romane, Erzählungen, Dramen, Komödien, Kritiken und Essays. Breitbach starb 1980 in München. Eine Ausgabe seiner Werke erscheint bei Wallstein Verlag.Alexandra Plettenberg lebt als freie Übersetzerin in New York und Frankreich. Sie war eine der engsten Vertrauten Joseph Breitbachs in den letzten Jahren seines Lebens. Wolfgang Mettmann hat von 1970 bis 1980 für Joseph Breitbach gearbeitet und verwaltet seinen literarischen Nachlass. Zusammen haben sie die Breitbach-Werkausgabe in fünf Bänden im Wallstein Verlag herausgegeben.
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