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ganzOhr und Literatur live! im Frühjahr 2017

Lesungen der Buchhandlung Reuffel in Koblenz, Obere Löhr 92

Fatma Aydemir: Ellbogen

Donnerstag, 06.04.2017, 20.00 Uhr
Buchhandlung Reuffel, Koblenz, Obere Löhr 92
Eintritt: 15,- EUR, Inhaber der ReuffelCard 13,50 EUR, Schüler/Studenten 7 EUR

Zwischen Deutschland und der Türkei - eine junge Frau auf der Suche nach Heimat. Ein warmherziger und wilder Debütroman von Fatma Aydemir.

Sie ist siebzehn. Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen. Und dass Hazal auf ihrer Suche nach Heimat fatale Fehler begeht. Erst ist es nur ein geklauter Lippenstift. Dann stumpfe Gewalt. Als die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie zuvor war.

Warmherzig und wild erzählt Fatma Aydemir von den vielen Menschen, die zwischen den Kulturen und Nationen leben, und von ihrer Suche nach einem Platz in der Welt. Man will Hazal helfen, man will mit ihr durch die Nacht rennen, man will wissen, wie es mit ihr und mit uns allen weitergeht.

Fatma Aydemir wurde 1986 in Karlsruhe geboren. 2007 bis 2012 studierte sie Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main. Seit 2012 lebt sie in Berlin und ist Redakteurin bei der taz. Als freie Autorin schreibt sie daneben für zahlreiche Zeitschriften, unter anderem Spex und das Missy Magazine.

"Ellbogen" ist ihr erstes Buch. Sie ist damit aktuell nominiert für den Preis der lit.COLOGNE 2017.

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Südtiroler Abend - mit Hermann Gummerer, Verleger des Folio Verlags

Donnerstag, 27.04.2017, 20.00 Uhr
Buchhandlung Reuffel, Koblenz, Obere Löhr 92
Eintritt: 15 EUR, für Inhaber der reuffelCard 13,50 EUR

Der Folio Verlag aus Bozen präsentiert Südtirols schönste Seiten!

Palmen vor Bergkulissen, Speckknödel und Pasta, Ötzi und Reinhold Messner, Kalterer See und die Geisler Spitzen – das ist Südtirol. Mittendrin, in Bozen, sitzt der Folio Verlag. Am Schnittpunkt zweier Kulturen ist er mit der Faszination des Landes und seinen Klischees täglich konfrontiert. Mit einigen räumt er in seinen Büchern auf, von anderen zeigt er den authentischen, faszinierenden Kern.

Wir freuen uns auf den Verleger Hermann Gummerer, der über Südtirol und seine Besonderheiten erzählt, Insider-Tipps gibt und uns das Land – mit Wein, Speck, Käse und Schüttelbrot im Gepäck – auch kulinarisch nahebringt.

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Jürgen Goldstein: Blau

Eine Wunderkammer seiner Bedeutungen

Dienstag, 16.05.2017, 20.00 Uhr
Buchhandlung Reuffel, Koblenz, Obere Löhr 92
Eintritt: 10,- EUR

Die Welt, in der wir leben, ist an vielen Stellen in sattes Blau getaucht: Unsere Heimat ist der blaue Planet mit seinem azurfarbenen Himmel. Wir verlieren uns in Yves Kleins monochromen Blau-Gemälden, hören beschwingt Gershwins Rhapsody in Blue, geben uns mit Novalis dem romantischen Sehnen nach der blauen Blume hin und genießen die blaue Stunde. Selten und wertvoll ist die Blaue Mauritius, alltäglich die Blue Jeans.

Die Tiefe und Kraft jener Farbe entspringt den Bedeutungen, die wir ihr zuschreiben: wild, sinnlich und faszinierend; wie in einer Wunderkammer, jenem untergegangenen Museum, das die unterschiedlichsten Fundstücke nebeneinander versammelte, um das Staunen zu lehren, versammelt der meisterhafte Erzähler Jürgen Goldstein verschiedene Facetten vom Reichtum des Blaus, er knüpft Bedeutungsketten, elaboriert und assoziativ, wohl abgewogen und zugleich sprunghaft - Genregrenzen, Chronologien und wissenschaftliche Etikette gelten hier nicht. Dieses gelehrte und elegant verfasste Buch erschafft einen Archipel an essayistischen Miniaturen, die Bedeutungsinseln gleichen und doch untergründig miteinander verbunden sind, und taucht ein in das Geheimnis, das uns am Blau so berührt.

Jürgen Goldstein, geboren 1962 in Beckum, lehrt Philosophie an der Universität Koblenz. Er forscht u. a. zu Hans Blumenberg, über Aspekte der Politischen Philosophie der Gegenwart sowie über die Geschichte der Naturwahrnehmung. Er ist Autor einer von Kritik und Lesern gefeierten Georg Forster-Biographie und editierte zuletzt dessen „Ansichten vom Niederrhein“.

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Ganz Koblenz war ganz Ohr!

Literarische Schwergewichte und vielversprechende junge Stimmen der Gegenwart: ein spannender literarischer Frühling erwarteten Sie in Koblenz.

Neben einem umfangreichen Jubiläumsprogramm der Literaturtage „ganz Ohr“ erwarteten Sie noch mehr literarische (und kulinarische!) Entdeckungen für einen vielfältigen Bücherfrühling.

Wie immer freuten wir uns besonders über anregende Begegnungen und Ihren Besuch. Bis zum nächsten Jahr!

ganzOhr

Literaturmatinee mit Benedict Wells

Koblenz liest ein Buch: „Becks letzter Sommer“

Sonntag, 12.03.2017, 11.00 Uhr
Theater Koblenz (Großes Haus)
Eintritt: 15,- EUR

Frankfurt, Köln und Stuttgart tun es und Koblenz tut es auch: Eine ganze Stadt liest ein Buch. Auf der Bühne, in der Kneipe, in Gärten und Bussen, in Gruppen oder jeder für sich allein. „Koblenz liest ein Buch“, das ist in diesem Jahr „Becks letzter Sommer“ von Benedict Wells.

Wir freuen uns sehr, den jungen Bestsellerautor für den Auftakt der zehnten Koblenzer Literaturtage und den offiziellen Start von „Koblenz liest ein Buch“ in unsere Stadt holen zu können. Und damit es eine runde Sache wird, hat er uns Musik mitgebracht: den jungen Singer/Songwriter Jacob Brass aus München.

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren und landete bereits im Alter von 24 Jahren mit „Becks letzter Sommer“ einen Bestseller. Der Roman wurde 2015 mit Christian Ulmen in der Titelrolle verfilmt. Zuletzt veröffentlichte er „Vom Ende der Einsamkeit“, das ebenfalls monatelang auf der Bestsellerliste stand. Er lebt in der Schweiz.

Jacob Brass tourte als Support Act bereits mit Größen wie Katie Melua, Rea Garvey, Andreas Bourani und Max Mutzke. Zuletzt erschien von ihm die EP „Somewhere In Between“. Er lebt und arbeitet in München.
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Frank Goosen: Mein Ich und seine Bücher

Montag, 13.03.2017, 20.00 Uhr
Café Hahn
Eintritt: 15,- EUR

Ein Abend mit Frank Goosen und seinen besten Seiten: Kindheit in den orangen Siebzigern und bleiernen Achtzigern, Nöte der Pubertät und die Qualen zahlreicher Zweierbeziehungen.

Frank Goosen umkreist mit unwiderstehlichem Witz sein Leben vor und nach der Geburt, auf und hinter der Bühne. Auf wunderbare Weise fügen sich in einem grandiosen Querschnittsgalopp durch das eigene Werk diese Episoden zu einer neuen Geschichte zusammen – einer Geschichte über Freundschaften und Rivalitäten, den Ruhrpott und den Segen der Minibar. Frank Goosen, geboren 1966 in Bochum, hat sich Ruhm und Ehre als eine Hälfte des Kabarett-Duos „Tresenlesen“ erworben. Zahlreiche Preise, z. B. „Beklatscht & Ausgebuht“ (1997), Salzburger Stier (1998) und der „Literaturpreis Ruhrgebiet“ (2003). Jetzt als Romanautor und Solokabarettist in ganz Deutschland unterwegs. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern wohnt er in Bochum.
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Ein Abend der Nachwuchsliteratur

Mit Nadine Kaufmann, Deborah Kötting und Stefan Wipplinger

Dienstag, 14.03.2017, 20.00 Uhr
Theater Koblenz, Probebühne 4
Eintritt: 15,- EUR

Was wäre ein Literaturfestival ohne Debütlesungen junger Autorinnen und Autoren, was ohne den besonderen Reiz von frischen, neuen Stimmen einer lebendigen Gegenwartsliteratur? Die Koblenzer Literaturtage präsentieren auch in diesem Jahr in der besonderen Werkstattatmosphäre der Probebühne bisher nicht veröffentlichte Texte von Studierenden und Absolventen der renommierten Berliner „Autorenschmiede“, deren Absolventenliste sich wie ein „Who is who“ der zeitgenössischen Dramatik liest.

In Zusammenarbeit mit dem Theater der Stadt Koblenz und dem Studiengang „Szenisches Schreiben“ der Universität der Künste, Berlin.
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Nora Bossong: Rotlicht

Mittwoch, 15.03.2017, 20.00 Uhr
Luxor
Eintritt: 15,- EUR

Alles begann mit dem altmodischen Plüsch eines Sexshops. Als Kind traute sich Nora Bossong nur, ihn aus den Augenwinkeln zu betrachten. Als junge Frau aber wagt sie sich in jene Geheimzone, in der Lust nackte Arbeit ist und unsere Sexualität und der Kapitalismus frontal aufeinanderprallen. Sie trifft harmlose Studenten bei Dildo-Präsentationen und altersweise Pornoproduzenten. Sie steht in schäbigen Sexkinos und am Salat-Buffet eines Swingerclubs. Mit funkelnder Beobachtungsgabe erzählt Nora Bossong von einer Gesellschaft, die das Verruchte immer abwaschbarer gestaltet. Und sie stellt die Frage, warum das Rotlichtmilieu die echte Wollust nur an den Mann bringen will – und niemals an die Frau.

Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, studierte in Berlin, Leipzig und Rom Philosophie und Komparatistik. Zuletzt erschienen bei Hanser die Romane „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (2012) und „36,9 Grad“ (2015). Sie wurde u. a. mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Roswitha-Preis und dem Kunstpreis Berlin ausgezeichnet.
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Arnon Grünberg: Muttermale

Donnerstag, 16.03.2017, 20.00 Uhr
Coenen Palais
Eintritt: 15,- EUR

Otto Kadoke arbeitet als Psychiater in einem Krisenzentrum. Dort versucht er, Menschen davon abzuhalten, sich das Leben zu nehmen. Als die junge nepalesische Pflegerin seiner Mutter nach einem peinlichen Zwischenfall fristlos kündigt, muss sich Kadoke vorerst selbst um sie kümmern. Kinderlos und geschieden, zieht er wieder zu Hause ein, merkt aber bald, dass er der Situation nicht gewachsen ist. Wer hier Patient ist und wer Therapeut, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, und auch Kadoke kann sich dem Strudel scheinbar bedingungsloser Liebe nicht entziehen. „Muttermale“ ist ein schonungsloser und aufrührender, zuweilen auch grotesk komischer Roman über zwei Menschen, die ohne einander nicht leben und nicht sterben können: Mutter und Sohn. Ein echter Grünberg.

Arnon Grünberg wurde 1971 in Amsterdam geboren. Seine Bücher wurden schon mit allen großen niederländischen Literaturpreisen ausgezeichnet. Neben seinen literarischen Arbeiten schreibt Grünberg einen Blog sowie eine tägliche Kolumne für die Titelseite von „De Volkskrant“, verfasst Theaterstücke und Reportagen und war mehrfach als „embedded journalist“ im Irak und in Afghanistan. Er lebt in New York, Amsterdam und Berlin.
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Harald Martenstein: Im Kino

Freitag, 17.03.2017, 20.00 Uhr
Deinhards
Eintritt: 15,- EUR

Es ist seine große Liebe: Das Kino. Als Kritiker und Kulturreporter, aber auch als Humorist schreibt Martenstein seit seinen Anfängen immer wieder über Filme, Festivals und das Filmbusiness, über die großen Stars und ihre kleinen Missgeschicke. Seine tägliche Kolumne während der Berlinale genießt bei Lesern und Radiohörern Kultstatus. Auch für Leser, die nur hin und wieder ins Kino gehen, haben diese Texte einen hohen Unterhaltungswert. Wie in seinen Kolumnen ist er auch als Kritiker und Beobachter einer eitlen Branche immer überraschend – mal absurd, satirisch oder brüllend komisch, dann wieder genau reflektierend. Immer sind dabei die Zuneigung und der Respekt spürbar, die er für seine Lieblingskunst empfindet. So lustig ist das Kino selten gefeiert worden.

Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne ‚Martenstein‘ im ZEITmagazin und Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis, 2010 den Curt-Goetz-Ring.
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Feridun Zaimoglu: Evangelio

Samstag, 18.03.2017, 20.00 Uhr
Citykirche am Jesuitenplatz
Eintritt: 15,- EUR

Die Versuchungen des Bibelübersetzers – Feridun Zaimoglu überrascht mit einem „teutschen“ Roman!

4. Mai 1521 bis 1. März 1522: Martin Luther hält sich auf der Wartburg auf. Gänzlich unfreiwillig, denn er ist auf Geheiß des Kurfürsten von Sachsen in Gewahrsam genommen worden. Dort sieht er sich größten Anfechtungen ausgesetzt, vollbringt aber auch sein größtes Werk: In nur zehn Wochen übersetzt er das Neue Testament ins Deutsche.

Der Landsknecht Burkhard, ein ungeratener Kaufmannssohn, Katholik und Anhänger der alten Bräuche, ist Martin Luther zum Schutze an die Seite gestellt …

Mit klingender Sprache, erstaunlichem Kenntnisreichtum und dramatischer Zuspitzung erzählt Feridun Zaimoglu von einem großen Deutschen, einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohnmacht des Glaubens.

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist arbeitet. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Berliner Literaturpreis (2016) und dem Preis der Literaturhäuser (2012). 2015 war er Stadtschreiber in Mainz.
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Simak Büchel: Chaos auf Melele Pamu

Eine Lesung für Kinder und Kind gebliebene ab 6 Jahren.

Sonntag, 19.03.2017, 15.00 Uhr
Kulturfabrik
Eintritt: Kinder 5,- EUR (bis 12 Jahre), Erwachsene 8,- EUR

Kein Wässerchen kann die heitere Stimmung auf den Tropeninseln von Melele Pamu trüben! Noch sind die Piraten-Frauen auf großer Fahrt. Doch die Männer und Kinder bereiten für ihre Rückkehr ein herrliches Fest vor. Kapitän Basil Vierauge hat sogar ein Orchester samt Schweineorgel gegründet. Die Proben laufen auf Hochtouren. Da ziehen plötzlich finstere Wolken am Horizont auf. Ein Sturm braut sich zusammen, wie ihn noch kein Pirat erlebt hat. Nur Marisa, die Tochter des Kapitäns, und Schiffsjunge Tiny bemerken die Vorboten des Chaos! In ihren Händen liegt es, das Dorf zu retten. Mut ist gefragt …

Bereits 2011 war Simak Büchel bei uns mit an Bord und wir freuen uns, dass er mit seinem neuen Piratenbuch der etwas anderen Art wieder dabei ist. Er wurde 1977 in Bonn geboren, seine Arbeiten wurden mit mehreren Stipendien ausgezeichnet. Er lebt mit Frau und Kindern im Bergischen Land.
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Sylvie Schenk: Schnell, dein Leben

Sonntag, 19.03.2017, 20.00 Uhr
Kurfürstliches Schloss, Gartensaal
Eintritt: 15,- EUR

Auf den ersten Blick ist es die einfache Geschichte einer Frau aus den französischen Alpen, die sich während des Studiums in einen Deutschen verliebt. Sie heiratet, zieht in ein deutsches Dorf, die Kinder werden groß, die Eltern sterben. Doch es ist kein einfaches Leben in der neuen Heimat, Louises Mann ist dort ganz anders, als sie ihn kennengelernt hat. Zugleich erfährt Louise immer mehr Details aus der Vergangenheit des autoritären Schwiegervaters, der im Krieg in Frankreich war.

„Schnell, dein Leben“ ist eine packende Befreiungsgeschichte, ein neuer Blick auf die Nachkriegszeit, ein Lebensbuch – von Sylvie Schenk mit großer Klarheit und Wucht erzählt.

Sylvie Schenk, geboren 1944 in Chambéry am Fuße der Savoyer Alpen, lebt seit 1966 in Deutschland. Seit 1995 schreibt sie auf Deutsch. Mit „Schnell, dein Leben“ nahm sie 2016 am Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Sie lebt im Rheinland.

Die Lesung wird musikalisch durch den Saxophonisten Heribert Leuchter begleitet.
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Zsuzsa Bánk: Schlafen werden wir später

Montag, 20.03.2017, 20.00 Uhr
Buchhandlung Reuffel, Löhrstraße 92, Koblenz
Eintritt: 15,- EUR

Nach sechs Jahren gibt es ein Wiedersehen mit Zsuzsa Bánk – mit einem neuen Roman, der das große Fest der Freundschaft zweier Frauen feiert.

Die Lehrerin Johanna lebt allein in einem kleinen Ort im Schwarzwald. Die Künstlerin Márta wohnt mit ihrem Mann und den drei Kindern in einer Großstadt. Beide kennen sich seit Kindertagen, in Briefen und E-Mails von großer Tiefe und Offenheit halten sie engen Kontakt. Jetzt, mit Mitte vierzig, herrscht der Alltag, und ein Richtungswechsel scheint in ihrem Leben nicht mehr vorgesehen. Aber Johanna und Márta kämpfen: um ihre tägliche Selbstbehauptung, um ihre Freiheit, ihren Lebensmut, ihr Glück. Ihr Austausch ist ein aufrichtiger Lebensbericht, bewegende Beichte, Beweisstück einer langen Freundschaft und eines unstillbaren Lebenshungers.

Was ist gewesen in ihrem Leben – und was wird noch kommen?

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Frankfurt am Main.
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Poetry Slam mit Kirmes Hanoi

Dienstag, 21.03.2017, 20.00 Uhr
Circus Maximus
Eintritt: 10,- EUR

Was Poetry Slam ist, muss man wohl 2017 den wenigsten mehr erläutern, füllen doch die raffinierten Wortakrobaten mit ausgefeilter Performance regelmäßig die Hallen, Clubs und Theater des Landes. Zwischen bauchmuskelreizender Prosa und tiefgehender Lyrik ist im Wettbewerb für jeden was dabei. Nach dem Erfolg im letzten Jahr präsentiert der „Reimstein“ dieses Jahr erneut die Königsdisziplin: Der Team Slam! In Teams beliebiger Größe präsentieren die Poeten ihre gemeinsam erdachten Werke, es entsteht ein Abend irgendwo zwischen verbalem Synchronschwimmen und Heavy Metal des Wortes. Die Grundregeln des „Reimsteins“ bleiben dabei bestehen: Die Texte müssen selbstgeschrieben sein, es gibt ein Zeitlimit von 6 Minuten und Requisiten sind untersagt. Am Ende entscheidet dann das Publikum, wer Ruhm, Ehre und den begehrten Reimstein als Trophäe mit nach Hause nehmen darf.

Die teilnehmenden Teams sind: Kirmes Hanoi (Vizemeister der österreichischen Team Slam Meisterschaft 2016), Natürlich Blond (Finalisten der deutschsprachigen Team Slam Meisterschaft 2016; mit Johannes Berger – deutschsprachiger U20 Slam Meister 2014), Herzen Klatschen (Drei Powerfrauen aus dem hohen Norden) und Die Fabelstapler (mit Markus Becherer – Rheinland-Pfälzischer Poetry Slam Meister 2014). Als besonderer Gast wird Dalibor Markovic das Mikro ergreifen. Der Vollblutlyriker ist Teil von Team Scheller, den deutschsprachigen Team Meistern 2014 sowie Sieger des letztjährigen „ganz Ohr“ Poetry Team Slams.
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Fabian Hischmann: Das Umgehen der Orte

Mittwoch, 22.03.2017, 20.00 Uhr
Stadtbibliothek
Eintritt: 15,- EUR

Lisa friert nicht. Sie kann es einfach nicht. Schwitzen dafür umso mehr. In den Sommermonaten flüchtet sie ins Eisstadion und stellt sich vor, es hätte sie noch weitaus schlimmer treffen können als in Südwestdeutschland. Etwa in Bangkok oder Miami. Und dann zieht Anne ins Nachbarhaus, ein Anti-Mädchen mit Gletscheraugen und einem Plan im Gepäck ...

Kaum ein deutschsprachiger Autor unserer Tage vermag das Fangnetz der Emotion so sensibel und kunstvoll zu knüpfen wie Fabian Hischmann. In seinem neuen Roman erfindet er Figuren und Szenen, die berühren und verstören, die laut auflachen und die existenzielle Wucht des Beiläufigen erleben lassen.

Fabian Hischmann ist eine der interessantesten jungen Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Mit seinem Debütroman „Am Ende schmeißen wir mit Gold“ (2014) war er nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse. Er wurde 1983 in Donaueschingen geboren, studierte in Hildesheim und Leipzig und lebt jetzt in Berlin.
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"Schreiben Sie mir, oder ich sterbe"

Liebesbriefe berühmter Frauen und Männer
Mit Jana Gwosdek und Jona Mues

Freitag, 24.03.2017, 20.00 Uhr
Luxor
Eintritt: 15,- EUR

Ein Abend der ganz großen Gefühle, der ganz großen Worte: „Seien Sie mein Schutzengel, meine Muse und meine Madonna“, schrieb Charles Baudelaire an eine Frau, mit der ihn eine unerfüllte Liebe verband. Liebe mag flüchtig sein, Liebesbriefe sind unsterblich!

In ihren Briefen werden Berühmtheiten zu Menschen. Dort finden Sehnsucht, Treue, Verwirrung und Verzweiflung ihren Ausdruck, wandeln sich zu literarischen Meisterwerken – von schmachtend bis rasend.

Jana Gwosdek und Jona Mues sind seit der Spielzeit 2009/2010 Mitglieder des Schauspielensembles am Theater Koblenz. Hier haben sie bereits das gesamte Repertoire von Sophokles bis Rainald Goetz abgearbeitet und waren seitdem auch bei den Koblenzer Literaturtagen immer wieder gern gesehene Interpreten klassischer und moderner Texte. Für diesen Abend verleihen sie den Schwärmern und Verzweifelten, den Anbetenden und Sehnenden ihre Stimmen.
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Maria W. Peter: Die Festung am Rhein

Die Matinee zum 200. Festungsjubiläum

Sonntag, 26.03.2017, 11.00 Uhr
Festung Ehrenbreitstein, Kuppelsaal
Eintritt: 20 EUR, inkl. Soldaten-Eintopf

Coblenz 1822: Hoch über der Stadt entsteht seit 1817 die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als auf der Baustelle ein junger Soldat wegen Landesverrats verhaftet wird, will dessen Schwester Franziska alles tun, um seine Unschuld zu beweisen. Dazu braucht sie die Hilfe des Ingenieurleutnants Rudolph Harten. Die Suche nach dem wahren Schuldigen führt beide nicht nur durch die Ruinen der Vergangenheit und die im Bau befindliche Festungsstadt, sondern zeigt ihnen auch, welch tiefe Kluft zwischen Preußen und dem Rheinland verläuft.

Die Lesung wird begleitet von szenischen Darstellungen des Fußartillerie Regiment Nr. 9 e.V. Ein zünftiger Eintopf, wie ihn auch die Soldaten damals zu sich genommen haben, rundet diese alle Sinne ansprechende Lesung ab.

Maria W. Peter studierte in Saarbrücken, Metz und Columbia (Missouri). Ihr Roman „Die Küste der Freiheit“ (2014) über deutsche Einwanderer während der Amerikanischen Revolution wurde für den Homer-Literaturpreis und den LB-Leserpreis nominiert. Mit „Die Festung am Rhein“ erfüllt sie sich ihren Traum, dem Rheinland des frühen 19. Jahrhunderts, der Stadt Koblenz und nicht zuletzt der Feste Ehrenbreitstein ein literarisches Denkmal zu setzen.
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Matthias Brandt mit Jens Thomas: Psycho

Fantasie über das kalte Entsetzen

Sonntag, 05.02.2017, 18.00 Uhr
Theater Koblenz (Großes Haus)

Eintritt: 16,50 / 27,50 / 33 EUR

Der Schauspieler Matthias Brandt interpretiert das filmische Jahrhundertwerk Alfred Hitchcocks gemeinsam mit dem Pianisten und Sänger Jens Thomas auf der Bühne.

Brandt greift dabei auf Elemente aus der literarischen Vorlage zurück. Thomas, von der Süddeutschen Zeitung als „Jimi Hendrix des Flügels” bezeichnet, improvisiert zu Brandts inszenierter Lesung einen Soundtrack. Dieser Abend ist nicht festgelegt und routiniert einstudiert, vielmehr lebt er von der intensiven, spontanen Interaktion zwischen beiden Akteuren.

Matthias Brandt, 1961 geboren in Berlin, studierte Schauspiel in Hannover. Nach Theaterengagements arbeitete er vor allem für Film und Fernsehen, wofür er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, u. a. erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis, die Goldene Kamera und den Adolf-Grimme-Preis. Für seine Darstellung des „Polizeiruf 110“-Kommissars Hans von Meuffels erhielt er einen Bambi. Jüngst trat er mit „Raumpatrouille“ auch als Schriftsteller hervor.

Jens Thomas, 1970 in Braunschweig geboren, studierte Jazz-Klavier an der Musikhochschule in Hamburg. Seit 1996 umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und europäischen Ausland, zahlreiche Plattenveröffentlichungen und Auszeichnungen (u.a. SWR Jazzpreis, Int. Jazzpreis Nürnberg, Kunstförderpreis Niedersachsen, „Choc de l'année“ des französischen Magazin's Jazzman, Deutscher Schallplattenpreis Vierteljahresliste).

Eine Veranstaltung des Theaters der Stadt Koblenz in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Reuffel.

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Lesungen der Buchhandlung Reuffel in Mayen

Ute Bales: Die Welt zerschlagen!

Die Geschichte der Dada-Künstlerin Angelike Hoerle

Freitag, 17.03.2017, 20.00 Uhr
Buchhandlung Reuffel in Mayen
E
intritt: 8,- EUR

„Die Welt zerschlagen!“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau im Köln der 20er-Jahre.

Eine Geschichte, die unauflöslich mit der Vergangenheit unseres Landes verstrickt ist. „Ich habe keine Tochter mehr“, sagt der Vater, als Angelika gegen seinen Willen im Juni 1919 den aufstrebenden Maler Heinrich Hoerle heiratet. Angelika ist 19 Jahre alt und empfindet den Bruch mit dem Elternhaus wie eine Befreiung. Aber die Zeit ist hart. Die Novemberrevolution scheitert, die Folgen des Ersten Weltkriegs sind augenfällig. Britische Militärs haben die Kontrolle über die Stadt übernommen, Kriegsversehrte dominieren das Straßenbild; die Leute hungern. Für die Künstler, mit denen Angelika arbeitet, ist das Vertrauen in die Zukunft verloren. Sie attackieren die bürgerliche Gesellschaft mit radikalen Kunstwerken, Lautgedichten und turbulenten Dada-Aktionen, feiern Karneval, geben Zeitschriften heraus. Alle sind von der Idee getragen, eine neue und bessere Welt zu erschaffen …

Ute Bales („Kamillenblumen“, „Großes Ey“), wurde 1961 in Borler geboren und ist in Gerolstein in der Eifel aufgewachsen. Sie studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Kunst in Gießen und Freiburg im Breisgau, wo sie lebt und arbeitet.

Eine Lesung in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Mayen.

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Heidi Rehn: Spiel der Hoffnung

Dienstag, 28.03.2017, 20.00 Uhr
Altes Rathaus am Marktplatz in Mayen
Eintritt: 10,- EUR

1927 scheint die ganze Welt von einem Taumel ergriffen. Zwischen Berlin und München, Monte Carlo und Paris herrscht ausgelassene Aufbruchstimmung. Niemand ahnt, wie nah am Abgrund man sich in Wahrheit befindet.


In vollen Zügen genießt Ella ihr junges Eheglück mit dem gut situierten Unternehmersohn Jobst. Ihre gemeinsamen Reisen führen sie nach Montreux und Paris sowie an die italienische und französische Riviera, in mondäne Casinos und Varietés. Einzig Jobsts rätselhafte Geschäftstermine, zu denen er immer wieder verschwindet, manchmal gleich für mehrere Tage, behagen Ella gar nicht.

Doch verbirgt ihr Mann wirklich etwas vor ihr – oder entspringt ihr Misstrauen nur ihrem eigenen schlechten Gewissen, weil sie selbst mehr als ein Geheimnis hütet?

Heidi Rehn, geboren 1966 in Koblenz, wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften ging sie nach München. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin.

Lesung im Rahmen der FrauenKulturWoche, die unter dem Motto „Kunst kommt von Können – und Frauen können was“ steht und erstmalig in Mayen stattfindet.

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